Tag 19: Bergen nach Prestfoss



Bergen als Stadt ist eine Reise wert. Soviel ist über diese Nacht hängen geblieben. Natürlich gibt es hier viel Tourismus und die übliche Masche, den Gästen das Geld aus der Tasche zu ziehen, aber die Stadt als solche ist außerordentlich schön und hat viel zu bieten. Leider konnten wir am gestrigen Abend nur wenig davon sehen.

Heute Früh ging es dann auf unsere 391 km lange Etappe in Richtung Oslo mit Ende beim Halsvorseth Camping in Prestfoss.

Auf dem Weg dort hin kamen wir am Vøringsfossen vorbei, einem Wasserfall mit einer Fallhöhe von 183 m und einer Freifallhöhe von 145 m. Schon allein die Anfahrt dort hin ist durch die in den Fels getriebenen Tunnel in Spiralform ein Erlebnis. Die Auffahrt schraubt sich teils im Berg nach oben. Oben angekommen stehen dann wieder viele Reisebusse und Wohnmobile und jeder möchte sein obligatorisches Foto vom Wasserfall machen - naja, wir gehören halt auch zu denen...

Anschließend führte der weitere Streckenverlauf über das Hardangervidda bis nach Geilo, wo wir tankten und auch mal wieder einen "Cirkle K"-Kaffee zu uns nehmen konnten. Die Landschaft war von atemberaubender Weite geprägt, mit einem tollen Blick auf die Gletscherhochfläche des Hardangerjøkulen, dem sechstgrößten Gletscher Norwegens. Diese majestätisch in der Ferne liegende weiße Fläche zieht die Blicke magisch an.

Über wunderbare Streckenführung und einsame Straßen kamen wir dann abends nach Prostfoss, wo wir im "Halsvorseth Camping" eine außerordentlich schöne und geräumige Hütte sowie eine liebevoll eingerichtete Jurte mit Liegefläche unter einer mittig oben angebrachten Plexiglaskuppel bezogen. Die Begeisterung war bei allen hoch, ob dieser tollen Übernachtungsmöglichkeit für die letzte Nacht in Norwegen.

Zum Abschluss gab es dann zum Abendessen Spaghetti mit Sahnesoße mit Shrimps und Cocktail-Tomaten.